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Paranüsse wachsen auf mächtigen, bis zu 50 Meter hohen Urwaldbäumen in den tropischen Regenwäldern Südamerikas. Und zwar nur dort! Man kann sie nicht züchten, deshalb ist jede Paranuss ein Wildgewächs, das vom Urwaldboden gesammelt wird. Ihren Namen bekamen sie vom brasilianischen Bundesstaat Pará und ihre Form stammt von der Frucht, in der sie heranwachsen. Diese Frucht hat etwa 30 cm Durchmesser, wiegt 3 kg und besitzt eine sehr dicke, feste Hülle. Drinnen befinden sich die 10 bis 40 Samen bzw. Nüsse.
Wenn die Nüsse von ihrer hartnäckigen „Doppelverschalung“ befreit sind, sollte jeder zugreifen, denn sie enthalten einen hohen Anteil an Vitamin E. Vitamin E gilt als optimale Vorsorge gegen Herzinfarkt und sogar Krebs-Erkrankungen, ebenso kann der Alterungsprozess verlangsamt werden. Aber auch die enthaltenen Omega-6-Fettsäuren wie z. B. die Linolsäure tragen zu einer gesunden Ernährung bei. Die Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure, die zur Senkung des Blutfettes und des Cholesterinspiegels beiträgt.
Der Trick, um sie von ihrer harten Schale zu befreien? Erst die schmale Seite in ihrer ganzen Länge leicht anknacken, dann die Nuss quer in den Nussknacker stellen und vorsichtig drücken. Oder direkt ohne Schale von modern food kaufen.
Ohne getrocknete Datteln, Feigen oder Rosinen hätte man früher die Wüsten nie durchqueren können. Denn als haltbare und hochwertige Nahrungsmittel waren sie dafür überlebenswichtig und unersetzlich. Heute liefern Trockenfrüchte nicht nur schnell verfügbare Energie für anstrengende Langstrecken, sie sind auch die ideale Antwort auf den Heißhunger nach Süßem. Sie versorgen uns mit leckerer und gesunder Energie, enthalten konzentrierte Vitalstoffe und noch dazu verdauungsfördernde Nahrungsfasern. Bis in die 50er Jahre war Trockenobst auch in unseren nördlichen Regionen eine der wichtigsten Vitamin- und Mineralstoffquellen im Winter. Neben z. B. B-Vitaminen sind auch Eisen oder Magnesium enthalten, das der Körper unter anderem in der dunklen Jahreszeit braucht.
Trockenobst oder Dörrobst besitzt eine Restfeuchtigkeit von etwa 20 % und besteht aus reifen Früchten, die je nach Größe ganz oder in Scheiben geschnitten langsam bei geringer Wärmezufuhr gedörrt werden, in wärmeren Regionen auch im Freien. Dörrt man bei höheren Temperaturen, heißt es Backobst.
"Cashew" ist ein Wort der Indianer Südamerikas und bedeutet so viel wie "Nierenbaum". Gemeint ist damit ein tropischer Laubbaum, der eben diese nierenförmigen Nusskerne liefert, die man heute als Cashews kennt. Cashews sind aber im engeren Sinne gar keine Nüsse, sondern Früchte. Sie wachsen an den fleischig verdickten Fruchtstielen des Cashew-Baumes. Die Fruchtstiele sind ca. 5 bis 10 cm lang und sehen wie Birnen oder Paprika aus. Unten an dieser Scheinfrucht, dem Cashew-Apfel, sitzt die eigentliche Frucht. Sie wird im Volksmund "Elefantenlaus" genannt und enthält die Cashew-Kerne. Diese sollten allerdings nicht sofort roh vom Baum gegessen werden. Vorher muss die Schale behandelt werden, weil sie ein giftiges und ätzendes Öl enthält, das erst durch Rösten oder Wasserdampf neutralisiert wird. Aber diese aufwendige Gewinnung der Cashew-Kerne lohnt sich, denn sie haben einen einzigartigen Geschmack und unterstützen dazu noch die gesunde Ernährung. 110 g dieser Kerne decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Magnesium.
Die langen Staubfäden der Blüten, die aussehen wie die Schnäbel eines Kranichs, gaben ihr den Namen: Kranichbeere – englisch "Cranberry". Doch eigentlich müsste sie "Gesundheitsbeere" heißen, so vielfältig sind ihre positiven Wirkungen auf den Organismus. Cranberries enthalten nicht nur sehr viel Vitamin C, sondern auch starke Antioxidantien. Ihr Saft kann Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen vorbeugen und soll sogar auch den Zahnbelag reduzieren. Durch ihren sehr ausgewogenen Mineralstoffgehalt helfen die Cranberries, das Immunsystem zu stärken.
Faszinierend ist auch, wie Cranberries geerntet werden: Weil die reife Cranberry 4 Luftkammern besitzt, können die Felder mit Wasser geflutet werden, wodurch die Beeren auftreiben und anschließend einfach von der Wasseroberfläche gesaugt werden. Aber nur die qualitativ guten Beeren, denn die schlechten bleiben auf der Erde liegen. Eine natürliche Qualitätskontrolle ist also schon automatisch bei der Ernte eingebaut.
Das wissen Sie sicher: Wer täglich eine Handvoll Nüsse oder Kerne genießt, tut sich und seinem Körper etwas Gutes. Was Sie vielleicht nicht wussten: Sie behalten auch Ihre gute Laune! Denn Nüsse und Kerne enthalten viel Tryptophan, eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin. So machen Nüsse ähnlich glücklich wie Schokolade. Und nicht nur dass Nüsse reichlich Energie liefern, sie sind außerdem prallvoll mit Vitaminen und Mineralstoffen. Ihr Fett liefert die wichtigen essentiellen Fettsäuren und ihr Eiweiß ist für den Körper besonders gut verwertbar. Nüsse können ebenso dazu beitragen, dass sich der Cholesterinspiegel senkt und auf diese Art Herzerkrankungen und Arteriosklerose vorgebeugt wird. Für Vegetarier sind Nüsse außerdem ideal, denn sie enthalten viele essentielle Nährstoffe wie z. B. die Omega-6-Fettsäuren und somit tragen sie zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Bei Nüssen können Sie deshalb immer gern zugreifen – in kleinen Mengen wirken sie äußerst positiv!
Nicht jede Nuss ist tatsächlich auch eine. Die Erklärung der Botaniker heißt: Eine Nuss ist eine einsamige Frucht, die von einer harten, holzartigen, fest verschlossenen Fruchtwand umgeben ist. So trägt z. B. die Eiche richtige Nüsse, ebenso die Haselnuss. Jedoch gelten Walnüsse, Mandeln und Pistazien als Steinfrüchte, genau wie die Kirsche oder der Pfirsich. Die Erdnuss ist ebenfalls keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht (wie die Bohne), die Paranuss eine Kapselfrucht. Verwirrend? Schon, aber all die verschiedenen Kerne nennen wir "Nüsse", weil sie etwas gemeinsam haben: die mehr oder weniger harte Schale, den festen Kern und den ähnlichen nussartigen Geschmack. Das Nussig-Knackige ist es, was auch der Botaniker beim Genießen schätzt. Selbst wenn der Begriff nicht stimmt.
Sie ist auf dem besten Wege, nach Asien und Amerika jetzt auch Europa zu erobern: die Goji-Beere. Nicht nur, weil sie so wunderbar nach Kirschen und Moosbeeren schmeckt, sondern weil ihr Saft schon jetzt als unschlagbar in puncto Anti-Aging gilt (zumindest in den USA). Ihre Heimat liegt in China und Tibet, wo man sie bereits seit Jahrtausenden verwendet und als „glückliche“ Frucht verehrt. Denn sie soll den Menschen in einen Zustand höchster Zufriedenheit versetzen, soll ein langes Leben, Schönheit, Energie, Kraft und Ausdauer bescheren. Und das liegt an ihrem fast unglaublich hohen Gehalt an über 30 Mineralstoffen und Spurenelementen. Als unvergleichlich bewerten einige Wissenschaftler die positiven Effekte der Goji auf den menschlichen Organismus, in der Pflanzenwelt unerreicht. Ein kleines rotes Wunder also, das man jetzt auch bei uns buchstäblich am eigenen Leib erleben kann – und davon profitieren. Von modern food erhältlich in Berlin im „Kaufhaus des Westens (KaDeWe)“ oben an der Nussbar und in allen Karstadt-Filialen.




